Familienunternehmen mit Tradition
Der sorgfältige Weg zur Spitzenqualität
Als eines der traditionsreichsten Westerwälder Unternehmen verbinden wir modernste Produktion mit meisterlicher Fleischertradition.
Jacques Hermes, der Ururgroßvater des heutigen Firmeninhabers Raymund Hermes, hatte 1840 die Fleischerei Hermes in Hamm an der Sieg eintragen lassen und legte damit den Grundstein für das Unternehmen. Der Firmengründer erwarb sich rasch einen guten Ruf, den sein Sohn Philipp Hermes mit viel Fleiß und Unternehmungsgeist über die Grenzen des heimatlichen Westerwaldes hinaus trug. Philipp Hermes schlachtete bereits 1870 in der Woche gut und gerne 40 Ochsen — für die damalige Zeit eine riesige Menge — was ihm auch den Spitznamen „Ochsenkönig“ eintrug.
Das Fleisch wurde in Felsenkellern kühl gehalten, die zum Teil heute noch erhalten sind. Philipp, und nach ihm Karl Hermes, hatten sich schon früh die Möglichkeiten des technischen Fortschritts zunutze gemacht und lieferten ihre Waren über die neue Eisenbahnlinie (ab 1860) von Au/Sieg nach Köln. Die Qualität der Hermesprodukte sprach sich auch dort schnell herum und bald wurde in vielen großen Hotels der Domstadt das edle Fleisch von Hermes zubereitet.
Als einziger Sohn von Otto Hermes übernahm der 1937 geborene Raymund Hermes nach dem frühen Tod seines Vaters bereits mit 18 Jahren den elterlichen Betrieb, der nach den zwei Weltkriegen aus einer kleinen Landmetzgerei, einem Gasthof und Landwirtschaft bestand. Die Meisterprüfung des gerade 20-jährigen bestätigte, was man fachlich bereits von ihm wusste.
Raymund Hermes vereinte wohl wie kein anderer die positiven Eigenschaften eines echten Westerwälders in sich. Der junge Unternehmer schaffte durch Zähigkeit, kluges Management und Ausdauer den entscheidenden Durchbruch und baute den heimatlichen Familienbetrieb zu einem modernen Unternehmen mit einem der größten Filialnetze Deutschlands in seiner Branche aus. Mit nunmehr 1.000 Beschäftigten in über 100 Filialen wuchs Hermes zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor im nördlichen Rheinland-Pfalz heran. Der junge aufstrebende Unternehmer eroberte sich Zug um Zug neue Märkte und geriet schnell ins Blickfeld der Konkurrenz, die mit erbitterten Preiskämpfen reagierte. So konnte Raymund Hermes früh seine unternehmerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, und nicht zuletzt durch seinen persönlichen Einsatz und die herausragende Qualität seiner Produkte die Firma erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Durch kontinuierliches Wachstum hat Hermes sich zu einem gesuchten Partner für Investoren entwickelt. Wo immer Hermes Filialen eröffnet, wird er zum Kundenmagnet. Seine Anziehungskraft macht das Unternehmen im westdeutschen Raum zu einem gefragten Kooperationspartner.
Der Name Hermes hat in der Lebensmittelbranche einen guten Klang.
Von der Landmetzgerei zum modernen EU-Betrieb

Die „Alte Vogtei“ in Hamm/Sieg — Geburtshaus des weltberühmten Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Stammhaus der Familie Hermes.
Die Geschichte des Unternehmens beginnt bereits zu Zeiten Friedrich-Wilhelm Raiffeisens. Die erste urkundliche Erwähnung ist in den Annalen der IHK-Koblenz auf das Jahr 1840 datiert.
Unter der Leitung von Raymund Hermes hat sich das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten stetig zu einem der modernsten EU-Betriebe in Deutschland entwickelt.
Fakten
Stammsitz: Hamm an der Sieg
Gegründet: 1840
Betriebsfläche: 20.000 m²
Mitarbeiter im Fabrikationsbetrieb: ca. 130
Filialen: ca. 60
Leistungsspektrum: Herstellung und Vertrieb von hochwertigem Frischfleisch und Qualitäts-Wurstwaren

